Beim Kauf eines Beamers spielen neben Helligkeit und Preis noch andere Faktoren eine Rolle. Welche das sind und wie man ein geeignetes Gerät findet, wird im folgenden Text beantwortet.

Die technischen Details eines Beamers vorwegbeamer kaufberatung

Wer einen Beamer kaufen möchte, muss vor allem auf die technischen Details achten. Wichtig ist etwa die Auflösung. Ähnlich wie bei TV-Geräten sollte diese auch beim Beamer möglichst hoch ausfallen, damit man Filme in HD und Full HD ansehen kann.

Bei der Helligkeit sollte mit einbezogen werden, wie hell der Raum ist. Für helle Räume, die sich nicht komplett abdunkeln lassen, sollte ein Beamer mit einem Helligkeitswert von mindestens 1000 Lumen genutzt werden. Für die Verwendung in einem Keller können es auch weniger Lumen sein.

Bei der Projektionstechnik kann zwischen LCD und DLP gewählt werden. LCD-Bilder haben den Vorteil, dass die Farben natürlich und scharf dargestellt werden, während DLP-Beamer hohe Kontraste darstellen (vor allem auch einen intensiven Schwarzwert haben) und relativ fehlerresistent sind.

Die neueste technische Entwicklung lässt die Beamer immer kleiner werden. Sogenannte Mini Beamer werden immer populärer und auch die Redaktion hat solch ein Gerät im Wohnzimmer stehen. Mehr darüber auch in unserem Pocket LED Beamer Artikel.

Montage und Geräuschentwicklungminibeamer

Das beste Bild bringt nichts, wenn der Ton nicht ideal ist. Deshalb sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Lüftergeräusche leise sind und den Filmgenuss nicht stören. Gerade bei ruhigen Szenen nervt ein zu lauter Beamer.

Im Hinblick auf die Montage sollte darauf geachtet werden, dass der Beamer über eine „horizontale und vertikale Bildumkehr“ verfügt. Nur dann kann er problemlos an der Decke montiert werden, was aber heutzutage die meisten Geräte beherrschen.

Zuletzt muss beim Beamer-Kauf auf die Anschlüsse und Lampen geachtet werden. Bei den Anschlüssen sollten HDMI, DVI und DisplayPort Standard sein und die Lampen überleben bestenfalls 5000 Gebrauchsstunden. Letzteres lässt sich mit Beamern erreichen, die über einen Eco-Modus verfügen. Dieser reduziert die Leuchtstärke und schont somit die Lampen.

Je nachdem, auf welche Aspekte man achtet, steigt und fällt natürlich der Preis. Gute Beamer gibt es mittlerweile jedoch in allen Preisklassen, weshalb man in erster Linie auf die technischen Details und allgemein auf die Qualität achten sollte.

Der richtige Beamer: Drei empfehlenswerte Modelle

Beim Kauf eines Heimkinobeamers gibt es einige Dinge zu beachten. Wer sich unsicher ist, kann z.Bsp. einen Blick auf den Beamer Test auf dieser Seite werfen. Dort werden verschiedene Geräte unter die Lupe genommen. Aber auch wir wollen den Blick auf drei Geräte werfen, die durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

BenQ MS524 DLP-Projektor: Das Gerät aus dem Hause BenQ verfügt über 3200 Lumen, hat erwähnten Eco-Modus und überzeugt durch ein gestochen scharfes Bild. Für knapp 300 Euro ist der Beamer zudem ein echtes Schnäppchen.

Epson EH-TW6100 LCD-Projektor: Mit rund 1200 Euro zwar etwas teurer, kann der Beamer von Epson dennoch begeistern. Vor allem die hauseigene Epson 3LCD-Technologie sorgt dafür, dass das Bild scharf, kontrastreich und natürlich ist. Auch die 3D-Technologie weiß zu überzeugen und kann dank der mitgelieferten 3D-Brille direkt genutzt werden.

Klarstein LCDP-YX4B: Das Modell von Klarstein verfügt über einen Micro-SD-Slot, bietet eine passable Auflösung und ist mit rund 70 Euro einer der günstigsten Beamer überhaupt. Mit den Geräten von BenQ und Epson kann der Mini-Beamer zwar nicht mithalten, doch als Einsteiger-Modell ist er durchaus eine Alternative.

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